<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>News &#8211; Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion</title>
	<atom:link href="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/category/news/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 22 Aug 2026 14:49:23 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=7.1</generator>

<image>
	<url>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/05/cropped-bbgw_logo-32x32.png</url>
	<title>News &#8211; Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion</title>
	<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
<atom:link rel="hub" href="https://pubsubhubbub.appspot.com"/>
<atom:link rel="hub" href="https://pubsubhubbub.superfeedr.com"/>
<atom:link rel="hub" href="https://websubhub.com/hub"/>
<atom:link rel="self" href="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/category/news/feed"/>
	<item>
		<title>Keep Elbit out – Keine Waffenfabrik in Sangerhausen!</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/2087</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Aug 2026 11:30:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=2087</guid>

					<description><![CDATA[Wir fordern den Stopp der geplanten Ansiedlung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Sangerhausen. Statt Waffenproduktion für Krieg und Völkermord braucht Sangerhausen zivile Arbeitsplätze und Investitionen in eine friedliche und soziale Zukunft.&#160; Elbit Systems, der größte private israelische Waffenhersteller, ist einer der wichtigsten Lieferanten des israelischen Militärs. Neben Drohnen produziert Elbit hochentwickelte Artillerie- und Raketensysteme, [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern den Stopp der geplanten Ansiedlung des israelischen Rüstungskonzerns Elbit Systems in Sangerhausen. <strong>Statt Waffenproduktion für Krieg und Völkermord braucht Sangerhausen zivile Arbeitsplätze und Investitionen in eine friedliche und soziale Zukunft.&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Elbit Systems, der größte private israelische Waffenhersteller, ist einer der wichtigsten Lieferanten des israelischen Militärs. Neben Drohnen produziert Elbit hochentwickelte Artillerie- und Raketensysteme, Fahrzeuge und militärische Ausrüstung. Auf den internationalen Märkten bewirbt es damit, dass diese erfolgreich in der Praxis getestet wurden, auch im laufenden Völkermord in Palästina und den israelischen Angriffskriegen im Libanon oder dem Iran. Elbit Systems beliefert weltweit Armeen, wie etwa auch die deutsche Bundeswehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Als potenzieller Rüstungsstandort ist Sangerhausen über die A 38 und das Schienengüternetz gut mit dem Flughafen Leipzig/Halle verbunden, von wo aus bereits heute Waffen weltweit geliefert werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Krieg beginnt hier!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Während hier Kriege vorbereitet werden, leiden Menschen weltweit. Deutschland ist in eine Vielzahl der Krisen und Kriege verwickelt. Die BRD ist viertgrößter Rüstungsexporteur der Welt und liefert Waffen unter anderem an Israel, die Türkei, Saudi-Arabien und Ägypten. Durch die Nutzung des Militärstützpunktes Ramstein ist Deutschland auch mitschuldig am völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran um die Vorherrschaft in der Straße von Hormus.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Reichen wollen Krieg, wir wollen eine Zukunft!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Schulen verfallen. Jugendzentren, Freibäder und Theater schließen. Wohnen wird vielerorts unbezahlbar. Busse und Züge fahren nicht oder nicht pünktlich. Krankenhäuser kämpfen mit Personalmangel und die Zahl der Tafelbesucher:innen steigt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig gibt die Bundesregierung Milliarden an Sondervermögen mit neuen Schulden für Kriegsgeräte und Bundeswehr aus und die Rüstungskonzerne fahren gigantische Gewinne ein. Nach den aktuell vorliegenden Haushaltsentwürfen soll im Jahr 2030 fast jeder dritte Euro des Bundeshaushalts für die Aufrüstung ausgegeben werden, das sind 168 Milliarden Euro.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Geld ist also da</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Mit dem Vorwand, Arbeitsplätze zu sichern, findet die Umstellung auf Kriegswirtschaft aktuell bundesweit statt. Aufrüstung und Kriegsvorbereitungen sichern aber weder Arbeitsplätze noch unsere Sicherheit oder Demokratie, sondern dienen ausschließlich die Wirtschaftsinteressen der Reichen. Bereits jetzt sehen wir den autoritären Staatsumbau mit steigenden Repressionen gegen die antimilitaritischen Proteste in Deutschland und gegen den Völkermord an den Palästinenser:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Aufrüstung führt nicht zu <strong>„</strong>Frieden<strong>“</strong> durch Abschreckung, sondern erhöht nur das Risiko, dass ein Krieg ausbricht. Im Krieg werden Orte mit Waffenindustrie zu „legitimen Kriegszielen“. Beenden wir die gefährliche Aufrüstungsspirale, in der wir verlieren und nur die Reichen gewinnen!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Grenzen zwischen „wir“ und „die“ verlaufen nicht zwischen „Nationen“ oder „Kulturen“, sondern zwischen unten und oben. Die Kriegsvorbereitungen des Staates bezahlen wir mit dem Zerfall des Sozialstaates, während Menschen im Angst vor der Zukunft und im Konkurrenzkampf um die wenigen Arbeitsplätze aufeinander gehetzt werden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da dürfen wir uns nicht spalten lassen, sondern gemeinsam uns unter die Arme greifen und nicht nur ein Werk, sondern das ganze System bekämpfen, das unser Leben aufs Spiel setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Gemeinsam können wir auch verhindern, dass Sangerhausen zum Standort einer Waffenfabrik wird!&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Während Milliarden in die Aufrüstung fließen und Kommunen kaputtgespart</strong> <strong>werden, gilt mehr denn je:&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Geld für Soziales statt für den Krieg!</strong><br><strong>Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!</strong></p>



<h4 class="wp-block-heading">Kommt zur Demo am 29. August<br>13:00 Uhr · Marktplatz · Sangerhausen</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://keepelbitout.org" data-type="link" data-id="https://keepelbitout.org" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong><em>Weitere Informationen unter Keep Elbit Out</em></strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unser Statement zur PM der IG Metall vom 20.07.2026</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/2079</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jul 2026 13:31:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=2079</guid>

					<description><![CDATA[24.07.2026 &#124; Statement des Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion zur PM der IG Metall vom 20.07.2026 &#124; Nicht den Tod produzieren In unserem Bündnis sind alle Altersgruppen vertreten: Von Schüler*innen über lohnabhängig Beschäftigte bis hin zu Rentner*innen. Viele von uns sind Gewerkschaftsmitglieder. Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleg*innen bei Pierburg für den Erhalt ihrer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><br><strong>24.07.2026 | Statement des Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion zur PM der IG Metall vom 20.07.2026 | Nicht den Tod produzieren</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In unserem Bündnis sind alle Altersgruppen vertreten: Von Schüler*innen über lohnabhängig Beschäftigte bis hin zu Rentner*innen. Viele von uns sind Gewerkschaftsmitglieder. Wir stehen solidarisch an der Seite der Kolleg*innen bei Pierburg für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. <strong>Die Sicherung der Existenz und Rechte aller Beschäftigten ist uns wichtig. </strong><br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Aber es kann uns politisch nicht egal sein, ob die Produkte, die wir herstellen, gesellschaftlichen Nutzen bringen oder Tod und Zerstörung. Es kann uns nicht egal sein,dass Rheinmetall 2025 einen neuen Rekordgewinn von 1,84 Milliarden einfuhr, zu einem großen Teil aus unseren Steuergeldern. Es kann uns nicht egal sein, wenn ein militärisch-industrieller Komplex bald ein Drittel des Bundeshaushalts verschlingt und dafür die Bereiche Bildung, Soziales, Gesundheit, Kultur und Klimaschutz kaputtgespart werden. Es kann uns nicht egal sein, ob wir in Frieden leben oder zu einer Aufrüstungsspirale beitragen, die einen Krieg immer wahrscheinlicher macht. Einen Krieg, in dem wir anderen Menschen Tod und Zerstörung bringen sollen, in dem unsere Jugendlichen als Kanonenfutter herhalten sollen, in dem wir zur Zielscheibe werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Uns schmerzt es zu sehen, wenn IG Metall Verantwortliche sich mit dem Arbeitsplatzargument hinter dem beispiellosen Aufrüstungskurs der Bundesregierung verstecken und damit die Augen davor verschließen, womit diese Aufrüstung bezahlt wird: Mit einem Angriff auf fast alle sozialen, ökologischen und politischen Standards der arbeitenden Bevölkerung. Selbst hart erkämpfte gewerkschaftliche Errungenschaften wie der 8-Stunden-Tag oder die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall werden zur Disposition gestellt. Wer sich in der täglichen Praxis dazu ausschweigt undso tut, als hätten die Kürzungen und Angriffe nicht mit der Aufrüstung zu tun, ist blind für die Realität. Es ist traurig, wenn für Beschäftigte wie die von Pierburg keine alternativen Perspektiven entwickelt werden, als todbringende Munition zu produzieren. Sollen sie für den Rest ihres Erwerbslebens darauf angewiesen sein, dass auf der Welt immer irgendwo Krieg herrscht? <strong>Es sind diese Verhältnisse, die die Kolleg*innen zum Spielball machen, nicht eine bitter notwendige politische Auseinandersetzung über den Militarisierungskurs. </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Durch Aufrüstung wird weder die Wirtschaft angekurbelt noch bringt sie in der Summe ein Mehr an Arbeitsplätzen. Gesellschaftliche Arbeitskraft wird vergeudet für Produkte, die weder positiven gesellschaftlichen Nutzen noch ökonomische Folgetätigkeiten mit weiteren Arbeitsplätzen bringen. <strong>Aus ökonomischen und sozialen Gründen ist es notwendig, sich entschieden für die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen mit gesellschaftlich sinnvollen Produkten einzusetzen! </strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Von den Gewerkschaften muss zum Aufrüstungskurs ein klares politisches Nein kommen! Nichts bedroht die elementaren Interessen der arbeitenden Menschen mehr als der gegenwärtige Großmachtkurs von Kapital und Regierenden. Oder wollen die Gewerkschaften die Burgfriedenspolitik von 1914 wiederholen? <br></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir werden als Bündnis unseren Kampf gegen Militarisierung und Krieg unbeirrt fortsetzen. Er steht in Übereinstimmung mit den grundlegenden Interessen aller Beschäftigten, auch in der Metallindustrie. Dieser Kampf muss konkret geführt werden, in Verbindung mit den aktuellen Protesten gegen die sozialen Angriffe durch Unternehmen und Staat. Vorbildlich hierzu die Initiativen der IG Metall Vertrauenskörper großer Autowerke wie zum Beispiel Mercedes Benz Stuttgart Untertürkheim oder Fordwerke Köln. Es reicht nicht, allgemeine Friedensstatements zu verfassen, die im Alltag in der Schublade verschwinden. Es reicht nicht, am 1. Mai oder 3. Oktober ein Friedenstransparent zu tragen. Aber es ist ein erster Schritt, den wir begrüßen! </p>



<p class="wp-block-paragraph">Unsere Hand bleibt ausgestreckt gegenüber allen Beschäftigten und Gewerkschafter*innen. Wir planen weitere widerständige Aktionen gegen die Militarisierung in Berlin, auch Podien gegen Wehrpflicht und die gravierenden Auswirkungen der Aufrüstung auf die Arbeitswelt. Vertreter*innen der IG Metall, vor allem der IG Metall Jugend, sind herzlich dazu eingeladen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><br>Kontakt: <a href="mailto:GegenRheinmetallAmHumboldthain@proton.me">GegenRheinmetallAmHumboldthain@proton.me</a><br></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Our statement on state repression and police violence</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/2071</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2026 18:44:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=2071</guid>

					<description><![CDATA[Our statement on state repression and police violence]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Statement on state repression and police violence against anti-militarist protests during the days of action against Rheinmetall, 9–12 July 2026</strong>. <strong>In particular, regarding the demonstration ‘Wedding without an arms factory – Together against war’ (Berlin, 11 July 2026)</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong><strong>Obstacles</strong> and police violence on Thursday, 9 July 2026</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Protests had already taken place on Thursday: in the early hours of the morning, around 50 people blocked the entrance to the Rheinmetall factory. Dozens more blocked the access roads to the factory in the surrounding area. The nationwide action orchestra ‘Lebenslaute’ also took part in the blockade of the factory gates.</p>



<p class="wp-block-paragraph">These acts of civil disobedience were violently broken up by the police – some of whom were in civilian outfits. At least four people had to be taken to hospital.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Obstacles ahead of the demonstration on Saturday, 11 July 2026</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Just two days before the demonstration, the police prohibited the march from passing the Rheinmetall factory on Scheringstraße and closed off the entire street. The factory itself is highly symbolic, and the planned rally in front of it would have been important for our protest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We view this change to the demonstration route, which was announced at such short notice, as a tactic by the police to make it more difficult to take legal action against the decision. We regard the ban as a flagrant infringement of the freedom of assembly.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Obstacles, arrests and police violence during the demonstration on 11 July 2026</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Despite the demonstration being loud but peaceful, the police repeatedly resorted to violence and threats and obstructed the march.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Right from the start of the gathering at Gesundbrunnen station, the police prevented the demonstration from beginning for a considerable period of time. This was justified on the grounds of prohibited symbols and some covering their faces. Covering one’s face at public gatherings is generally permitted in the State of Berlin. Yet, at this demonstration the police explicitly prohibited this and also instructed us to read out the lengthy formal conditions four times, which further delayed the start of the demonstration significantly.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Furthermore, the police stopped the march on several occasions. In addition to pyrotechnics and a few participants wearing face covers – which they removed upon request – the police disliked attempts to tie banners together and umbrellas to protect against right-wing streamers. They detained us for a full hour – in the blazing sun at around 30 degrees and with no food or beverages available nearby. As a result, many felt compelled to leave the demonstration. This repressive measure significantly reduced the number of participants.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Citing flimsy excuses that we were unable to control the protesters, the police banned us from taking our planned route and wanted to bring the demonstration to an end as early as the first third of the way, at Scheringstraße. After protracted negotiations, we were given a new route and allowed to continue the demonstration.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Back at Gesundbrunnen, there were arrests and police violence, and we decided to end the demonstration on Pankstraße for safety reasons. At the final rally there, the police arrested several more people.</p>



<p class="wp-block-paragraph">The arrests and police violence were documented by our documentation team, the Arrest Documentation Unit (ADU), which accompanied the demonstration. The documentation includes eyewitness accounts, witness statements and testimonies from those affected, as well as video and photographic evidence.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>The following incidents were documented:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>15–17 arrests, including minors:
<ul class="wp-block-list">
<li>one 14-year-old</li>



<li>one 17-year-old</li>



<li>two 18-year-olds</li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>In addition, the following cases were documented:
<ul class="wp-block-list">
<li>one person suffering a panic attack</li>



<li>one person with a head injury caused by a police officer’s helmet</li>



<li></li>
</ul>
</li>
</ul>



<ul class="wp-block-list">
<li>Several people sustained injuries and had to be treated in hospital.</li>



<li>Furthermore, our security staff was prevented from carrying out their duties by the police. One was injured after being struck hard on the head.</li>



<li>The police did not provide any reasons for the arrests.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Our take and our demands</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Protests such as demonstrations or civil disobedience are legitimate and legal forms of free expression and thus form the cornerstones of a democratic society. We regard the police’s attempts to suppress and intimidate our protests as a sign of internal warfare, which goes hand in hand with the state’s preparations for war. In this way, the Berlin Senate and the Federal Government are demonstrating how the militarisation of society does not protect our freedom, democracy and security, but rather how the authoritarian restructuring of the state continues to gather pace.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We demand an immediate end to repression and police violence against anti-militarist and anti-arms demonstrations, rallies or acts of civil disobedience.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We demand that we be allowed to choose our own demonstration routes and rally venues without restrictions, as enshrined in the right of assembly. It must remain permissible to hold our protests in front of the Rheinmetall factory in Wedding, i.e. on the public roads surrounding the factory.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We demand that we be allowed to carry out our protests to the end without disruption or threats of repression.</p>



<p class="wp-block-paragraph">We demand that the health of our protesters is not endangered either by being made to stand for long periods in the heat or by physical or psychological violence at the hands of the police.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>We stay united and continue the struggle!</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">We stand in solidarity with everyone who has been affected by police violence.</p>



<p class="wp-block-paragraph">You are not alone!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Together, we’ll stay strong for Wedding and the whole world without arms production! Money for the hood, not weapons for war!</p>



<div class="wp-block-columns has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex" style="background-color:#f92d6c">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="2000" height="2000" src="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002.png" alt="" class="wp-image-2029" style="width:93px;height:auto" srcset="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002.png 2000w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-300x300.png 300w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1024x1024.png 1024w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-600x600.png 600w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-768x768.png 768w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1536x1536.png 1536w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1200x1200.png 1200w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1980x1980.png 1980w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-1 wp-block-paragraph" style="color:#ffffff">In cooperation with Arrest Documentation Unit</p>
</div>
</div>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Unser Statement zu staatlichen Repressionen und Polizeigewalt</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/2028</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 19:07:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=2028</guid>

					<description><![CDATA[Staatliche Repressionen und Polizeigewalt gegen antimilitaristische Proteste während der Aktionstage gegen Rheinmetall 09.–12.07.2026. Insbesondere gegen die Demonstration „Wedding ohne Waffenfabrik – Gemeinsam gegen Krieg“ am 11.07.2026 in Berlin. Hindernisse und Polizeigewalt am Donnerstag, dem 09.07.2026 Bereits am Donnerstag kam es zu Protestaktionen: Etwa 150 Menschen machten sich in dem frühen Morgenstunden auf den Weg, die [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Staatliche Repressionen und Polizeigewalt gegen antimilitaristische Proteste während der Aktionstage gegen Rheinmetall 09.–12.07.2026. Insbesondere gegen die Demonstration „Wedding ohne Waffenfabrik – Gemeinsam gegen Krieg“ am 11.07.2026 in Berlin.</strong></p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hindernisse und Polizeigewalt am Donnerstag, dem 09.07.2026</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits am Donnerstag kam es zu Protestaktionen: Etwa 150 Menschen machten sich in dem frühen Morgenstunden auf den Weg, die Waffenproduktion von Rheinmetall zu stören. Etwa 50 Menschen davon gelang es, das Werkstor zu blockieren. Weitere dutzende Menschen versperrten die Zufahrtswege zum Werk in der Umgebung. An der Blockade des Werkstors beteiligte sich auch das bundesweite Aktionsorchester „Lebenslaute“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diese Aktionen des zivilen Ungehorsams wurden von der Polizei – teilweise in Zivilkleidung – gewaltvoll aufgelöst. Mindestens vier Personen mussten ins Krankenhaus.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hindernisse vor der Demonstration am Samstag, dem 11.07.2026</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Nur zwei Tage vor der Demonstration hat die Polizei es untersagt, den Demonstrationszug am Rheinmetall-Werk in der Scheringstraße vorbeilaufen zu lassen, und die komplette Straße gesperrt. Das Werk hat eine große Symbolkraft und die geplante Zwischenkundgebung am Werk wäre für eine freie Meinungsäußerung wichtig gewesen.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sehen die nur kurzfristig mitgeteilte Änderung der Demoroute als eine Taktik der Polizei, um ein kurzfristiges juristisches Vorgehen gegen die Entscheidung zu erschweren. Das Verbot werten wir als eklatanten Eingriff in die Versammlungsfreiheit.</p>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Hindernisse, Festnahmen und Polizeigewalt während der Demonstration am 11.07.2026</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Trotz des lautstarken, aber friedlichen Verlaufs der Demonstration ging die Polizei mehrfach mit Gewalt und Androhungen vor und behinderte den Demonstrationszug.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Bereits zu Beginn der Versammlung am Bahnhof Gesundbrunnen verhinderte die Polizei den Beginn der Demonstration über einen längeren Zeitraum. Dies wurde mit verbotenen Symbolen sowie Vermummung begründet. Das Gesicht in Versammlungen zu bedecken, ist im Land Berlin grundsätzlich erlaubt. Nur bei dieser Demonstration hat die Polizei dies explizit untersagt und wies uns an, die langen Auflagen viermal vorzulesen, was den Demo-Start zusätzlich stark verzögerte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem stoppte die Polizei den Demonstrationszug mehrfach. Zusätzlich zu Pyrotechnik und weiterer Vermummung einiger weniger Teilnehmenden – die diese auf den Hinweis auch ablegten – störte die Polizei das Verknoten der Transparente sowie von Regenschirmen, um sich gegen rechte Streamer*innen zu schützen. Die Polizei hielt uns daraufhin eine ganze Stunde fest – ohne Schatten bei ca. 30 Grad Hitze und ohne Verpflegungsmöglichkeiten in nächster Nähe. Dadurch sahen sich viele gezwungen, die Demonstration zu verlassen. Diese Repressionsmaßnahme reduzierte die Teilnehmendenzahl erheblich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit fadenscheinigen Begründungen, wir hätten die Protestierenden nicht im Griff, verbot die Polizei uns die geplante Route und wollte die Demonstration schon nach dem ersten Drittel bei der Scheringstraße beenden. Nach langwierigen Verhandlungen wurde uns eine neue Route genannt und wir durften weiterlaufen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wieder am Gesundbrunnen kam es zu Festnahmen und Polizeigewalt und wir entschieden, die Demonstration aus Sicherheitsgründen in der Pankstraße zu beenden. Bei der Endkundgebung dort hat die Polizei einige weitere Personen festgenommen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Festnahmen sowie Polizeigewalt wurden von unserem Dokumentationsteam Arrest Documentation Unit (ADU) erstellt, das die Demonstration begleitete. Sie umfasst Augenzeugenberichte, Zeugenaussagen und Erklärungen von Betroffenen sowie Video- und Fotoaufnahmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Folgende Vorfälle wurden dokumentiert:</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>15–17 Festnahmen, darunter Minderjährige:
<ul class="wp-block-list">
<li>eine 14-jährige Person</li>



<li>eine 17-jährige Person</li>



<li>zwei 18-jährige Personen</li>
</ul>
</li>



<li>Außerdem wurden folgende Fälle dokumentiert:
<ul class="wp-block-list">
<li>eine Person mit einer Panikattacke</li>



<li>eine Person mit einer Kopfverletzung, verursacht durch den Helm eines Polizeibeamten</li>
</ul>
</li>



<li>Mehrere Personen erlitten Verletzungen und mussten im Krankenhaus behandelt werden.</li>



<li>Außerdem wurden Ordner:innen in ihrer Arbeit durch die Polizei behindert Eine Ordnerin wurde mit einem starken Schlag auf den Kopf verletzt.</li>



<li>Für die Festnahmen wurde seitens der Polizei keine Begründungen genannt.</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading"><strong>Wie wir das bewerten und was wir fordern</strong></h2>



<p class="wp-block-paragraph">Proteste wie Demonstrationen oder ziviler Ungehorsam gehören zu legitimen sowie auch legalen Formen der freien Meinungsäußerung und somit zu den Grundsteinen einer demokratischen Gesellschaft. Wir bewerten die polizeilichen Unterdrückungs- und Einschüchterungsversuche unserer Proteste als Zeichen des Krieges nach innen, der mit den Kriegsvorbereitungen des Staates unmittelbar einhergeht. Somit zeigen der Berliner Senat und die Bundesregierung, wie die Militarisierung der Gesellschaft nicht unsere Freiheit, Demokratie und Sicherheit schützt, sondern wie der autoritäre Staatsumbau weiterhin Fahrt aufnimmt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern ein sofortiges Ende der Repressionen und der Polizeigewalt gegen antimilitaristische und Anti-Rüstungs-Demonstrationen, Kundgebungen oder Aktionen des zivilen Ungehorsams.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern, dass wir unsere Demonstrationsrouten und Kundgebungsorte selbst und ohne Verbote auswählen dürfen, so wie es auch in dem Versammlungsrecht verankert ist. Es muss zulässig bleiben, unsere Proteste auch vor dem Rheinmetall-Werk in Wedding, d.h. auf den öffentlichen Straßen rund ums Werk, durchzuführen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern, dass wir unsere Proteste ohne Störung und Androhungen von Repression zu Ende führen dürfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir fordern, dass die Gesundheit unserer Protestierenden weder durch langes Anhalten in der Hitze noch durch körperliche oder seelische Gewalt durch die Polizei gefährdet wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Wir bleiben kämpferisch und solidarisch</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir solidarisieren uns mit allen Menschen die von der Polizeigewalt betroffen wurden.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ihr seid nicht allein!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir bleiben stark zusammen für einen Wedding und eine Welt ohne Waffenproduktion! Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!</p>



<div class="wp-block-columns has-background is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-8f761849 wp-block-columns-is-layout-flex" style="background-color:#f92d6c">
<div class="wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:33.33%"><div class="wp-block-image">
<figure class="aligncenter size-full is-resized"><img decoding="async" width="2000" height="2000" src="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002.png" alt="" class="wp-image-2029" style="width:93px;height:auto" srcset="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002.png 2000w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-300x300.png 300w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1024x1024.png 1024w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-600x600.png 600w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-768x768.png 768w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1536x1536.png 1536w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1200x1200.png 1200w, https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/files/2026/07/signal-2026-07-17-17-15-17-797_002-1980x1980.png 1980w" sizes="(max-width: 2000px) 100vw, 2000px" /></figure>
</div></div>



<div class="wp-block-column is-vertically-aligned-center is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow" style="flex-basis:66.66%">
<p class="has-text-color has-link-color wp-elements-3 wp-block-paragraph" style="color:#ffffff">In Zusammenarbeit mit Arrest Documentation Unit</p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Erfolgreiche Aktionstage und Großdemonstration gegen Rheinmetall in Berlin</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1904</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Jul 2026 13:28:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=1904</guid>

					<description><![CDATA[Das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion hat vom 10. bis 12. Juli im Volkspark&#160;Humboldthain in Berlin-Wedding ein antimilitaristisches Protestcamp mit unterschiedlichen Aktionen und einer Großdemonstration unter dem Motto: „Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!“ organisiert. Mindestens 600 Menschen haben an dem Protestcamp sowie den dezentralen Aktionen teilgenommen – wie den Kundgebungen am Jobcenter [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion hat vom 10. bis 12. Juli im Volkspark&nbsp;Humboldthain in Berlin-Wedding ein antimilitaristisches Protestcamp mit unterschiedlichen Aktionen und einer Großdemonstration unter dem Motto: „Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!“ organisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mindestens 600 Menschen haben an dem Protestcamp sowie den dezentralen Aktionen teilgenommen – wie den Kundgebungen am Jobcenter Leopoldplatz, am Rheinmetall-Werk und&nbsp;am&nbsp;DRK-Klinikum in Berlin-Mitte. Im Humboldthain gab es <a href="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage/#programm" data-type="link" data-id="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/aktionstage/#programm">Podiumsdiskussionen</a>, Kultur, Essen und Infostände, um sich kennenzulernen, sich zu informieren und um gemeinsam über die deutsche Aufrüstung zu diskutieren. Diese Gelegenheiten haben Menschen mit den verschiedensten Hintergründen genutzt – jung und alt, aus der Nachbarschaft, aus ganz Berlin und von außerhalb sind in den Humboldthain geströmt.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der solidarischen gemeinsamen Anstrengung vieler verschiedener <a href="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/#buendis">Gruppen</a> und eines großen Unterstützer*innenkreises aus Einzelpersonen und Kollektiven – Küfa, Sanitäter*innen, Technik, Transport, Graffiti – wurde das vielfältige antimilitaristische Angebot auf die Beine gestellt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Und das an einem historisch bedeutsamen Ort: Bereits im Juli 1914 versammelten sich tausende Arbeiter*innen im Humboldthain, um gegen den drohenden Krieg zu protestieren.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph">Etliche kamen aus den Schwartzkopff-Werken (heute Rheinmetall). Nach dem elenden Massensterben des Weltkriegs, das unter&nbsp;anderem durch die revolutionären Matrosen beendet worden war, versammelten sich am 9. Januar 1919 im Humboldthain 40.000 Arbeiter*innen der AEG und der Schwartzkopff-Werke, und beschlossen die „Einigung der Arbeiter aller Richtungen“.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Sind nach einem Jahrhundert und zwei Weltkriegen die Lehren daraus schon vergessen? Über 5.000 Menschen meinen „Nein!“ und demonstrierten am 11. Juli 2026, kreativ und kämpferisch gegen Kriege und Genozide, die Rüstungsindustrie, Militarisierung, Wehrpflicht und den Abbau des Sozialstaates. Auch die Klima- und Menschenrechtsaktivistin Aktivistin Greta Thunberg hatte sich dem Demozug kurzfristig angeschlossen. Vielfätige politische Spektren reihten sich entschlossen und solidarisch in den großen Demozug ein: Jugend, Sozialismus, Internationales, Palästina-Solidarität, Feminismus, Antifa, Klima, Gewerkschaft, Parteien und Nachbarschaft. Die Clowns-Armee, mehrere aktivistische Percussion-Bands und eine solidarische Wasserverteilaktion sorgten für den Beat und die nötige Energie. Viele Nachbar*innen solidarisierten sich spontan vom Straßenrand oder aus den Fenstern.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Darüber hinaus gab es immer wieder spontane Protestaktionen. Bereits am Donnerstag, 9. Juli, machten sich etwa 150 Menschen in den frühen Morgenstunden auf dem Weg, die Waffenproduktion bei Rheinmetall zu stören. Etwa 50 Menschen davon gelang es, das Werkstor zu blockieren. Weitere dutzende Menschen versperrten die Zufahrtswege zum Werk in der Umgebung. An der Blockade des Werkstors beteiligte sich auch das bundesweite Aktionsorchester Lebenslaute. <em>„Wir solidarisieren uns mit allen, die sich der Waffenproduktion mit ihren Körpern hier im Wedding und überall in den Weg stellen.“</em> so Mischa Maier vom Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die Bewegung ist vielfältig und wächst, weil die Aufrüstung uns alle angeht – in unterschiedlicher Weise. Wir müssen alle zusammenhalten und entschlossen gegen die Kriegsvorbereitungen der Bundesregierung vorgehen“</em>, sagt Milla Mallikas, eine der Pressesprecher*innen des Bündnisses.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Rheinmetall stellt seinen&nbsp;ehemaligen Automobilzulieferer Pierburg in Berlin derzeit auf Waffenproduktion um und die Berliner Polizei antwortet auf Proteste dagegen mit gezielter Härte und Gewalt – auch dieses Wochenende.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nur zwei Tage vor der Demonstration hat die Polizei es untersagt, den Demonstrationszug am&nbsp;Rheinmetall-Werk in der Scheringstraße vorbeilaufen zu lassen und die komplette Straße gesperrt. Das Werk hat eine große Symbolkraft und die geplante Zwischenkundgebung am Werk wäre wichtig gewesen.&nbsp;Zahlreiche Beiträge konnten deshalb nicht stattfinden. Das Verbot wird vom Bündnis als eklatanter Eingriff in die Versammlungsfreiheit gewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Zudem ließ die Polizei den Zug erst stark verspätet loslaufen und stoppte ihn wieder unter fadenscheinigen Begründungen für eine ganze Stunde – ohne Schatten bei etwa 30 Grad Hitze und ohne Verpflegungsmöglichkeiten in nächster Nähe, sodass sich viele gezwungen sahen, die Demonstration zu verlassen. Es kam auch zu Gewaltausbrüchen seitens der Polizei mit verletzten Protestierenden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bündnis zeigt sich trotz aller Hürden zufrieden und zuversichtlich.&nbsp;</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Wir waren vielfältig: wütend, entschlossen, kämpferisch, lautstark. Wir waren mit Kinderwagen und Rollis unterwegs. Wir waren Ü70 und U16. Wir hatten unzählige selbstgebastelte Schilder gegen Krieg und Militarisierung dabei. Und wir&nbsp;haben den Angriffen auf unsere Demonstration getrotzt. Wir haben gezeigt, dass Wedding keine Waffenfabrik will – nicht hier und nirgendwo!“</em>, so Mallikas.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir haben uns gemeinsam gegen die staatlichen Repressionen und Polizeigewalt gewehrt und rechte Streamer blockiert. Ein Statement zu polizeilichen Maßnahmen vor und während der Demo folgt.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Kurzes Statement zu den Aktionstagen und zur Demo</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1899</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2026 13:16:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=1899</guid>

					<description><![CDATA[Wir sind müde, aber glücklich! ❤️ Wir haben die Aktionstage und die schöne, bunte und kämpferische Demo am Samstag erfolgreich über die Bühne gebracht! 🔥 Riesen Dank an alle Freund:innen, Supporter:innen und Interessierte – ohne euch wäre das nicht möglich gewesen! ❤️🙏🕊️ Etwa 600 Menschen aus der Nachbarschaft und von außerhalb haben an dem Protestcamp [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Wir sind müde, aber glücklich! ❤️<br><br>Wir haben die Aktionstage und die schöne, bunte und kämpferische Demo am Samstag erfolgreich über die Bühne gebracht! 🔥<br><br>Riesen Dank an alle Freund:innen, Supporter:innen und Interessierte – ohne euch wäre das nicht möglich gewesen! ❤️🙏🕊️<br><br>Etwa 600 Menschen aus der Nachbarschaft und von außerhalb haben an dem Protestcamp sowie den Aktionen, wie Kundgebungen am Jobcenter, am Rheinmetall-Werk und am DRK-Klinikum in Berlin-Mitte, teilgenommen. 🔥<br><br>Wir haben gemeinsam diskutiert, gegessen und am Lagerfeuer gesessen. Wir haben gemeinsam gesungen, uns Theater, Chöre und eine Feuershow angeschaut und zusammen Schilder und Transparente gemalt. 💗<br><br>Am Samstag haben wir gemeinsam mit über 5000 Menschen gegen Kriege und Genozide, die Rüstungsindustrie, Militarisierung, Wehrpflicht und den Abbau des Sozialstaates demonstriert. 🔥<br><br>Es gab sogar 50 Menschen, die am frühen Donnerstagmorgen den Zugang zum Werk blockiert haben. 🔥<br><br>Wir haben uns gemeinsam gegen die staatlichen Repressionen und Polizeigewalt gewährt und rechte Streamer blockiert. Ein Statement zu polizeilichen Maßnahmen vor und während der Demo folgt. ✊️<br><br><strong>Der Kampf geht weiter – schließt euch uns an! 🔥💗😊<br>Wir sehen uns in der Nachbarschaftscafé und auf der Straße! ❤️🏃🏻‍♀️🏃🏽🏃‍♀️🏃🏾<br>Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg!💸💸 </strong></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Interview zu den Aktionstagen: An wen gehen diese Munitionshülsen?</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1857</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Jul 2026 12:52:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=1857</guid>

					<description><![CDATA[Aktionstage gegen Rüstungsproduktion im Berliner Wedding: Die Kriegsindustrie dient nur den Reichen Junge Welt vom 04.07.2026 Mitten im historischen Arbeiterbezirk Berlin-Wedding ist aus dem ehemaligen Autozulieferer Pierburg die Rheinmetall Waffe Munition GmbH geworden. Ab Juli sollen hier Munitionshülsen fabriziert werden. Warum? Pierburg ist seit Jahren eine Rheinmetall-Tochtergesellschaft für die zivile Produktion von Autoteilen. In der [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Aktionstage gegen Rüstungsproduktion im Berliner Wedding: Die Kriegsindustrie dient nur den Reichen</h2>



<h4 class="wp-block-heading">Junge Welt vom 04.07.2026</h4>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Mitten im historischen Arbeiterbezirk Berlin-Wedding ist aus dem ehemaligen Autozulieferer Pierburg die Rheinmetall Waffe Munition GmbH geworden. Ab Juli sollen hier Munitionshülsen fabriziert werden. Warum?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Pierburg ist seit Jahren eine Rheinmetall-Tochtergesellschaft für die zivile Produktion von Autoteilen. In der Krise der deutschen Autoindustrie ist das aber nicht mehr rentabel, und das Werk sollte sich umorientieren oder – wie vielerorts – schließen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu leben wir im Moment in einer tiefen Krise des Kapitalismus. Die alte Hegemonie der USA und Westeuropas muss Staaten wie China weichen. Daher versucht der deutsche Staat, die eigenen Wirtschaftsinteressen global abzusichern, und reagiert mit enormer Aufrüstung: Die BRD will kriegstüchtig werden. Mit den Milliarden an Sondervermögen für die Rüstungsindustrie springt nun der Staat auf die Produktion auf. Dabei soll diese neue Kriegswirtschaft angeblich Arbeitsplätze sichern und die Militarisierung als Abschreckung gegen Russland dienen. Diese ganzen Kriegsgeräte müssen hergestellt werden, und jetzt trennen sich die Wege von USA und Westeuropa langsam. Daher greifen europäische Länder immer mehr auf die heimische Rüstungsindustrie zurück – wie eben Rheinmetall.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>An wen gehen diese Munitionshülsen? Wofür könnten sie verwendet werden?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In Berlin soll die Ummantelung für 155-Millimeter-Artilleriemunition produziert werden. Das ist ein NATO-Kaliber. Die NATO-Staaten verwenden sie alle. Diese Munition wird im Ukraine-Krieg seit 2022 eingesetzt. Sie wurde auch in den Kriegen gegen Afghanistan und den Irak genutzt. Von Berlin aus werden die Hülsen weiter nach Unterlüß transportiert, um mit Sprengstoff befüllt zu werden. Am Ende handelt es sich um 45 Kilogramm schwere Geschosse. Die sind etwa 90 Zentimeter lang und haben eine Reichweite von 30 bis 40 Kilometern. Bei der Detonation zerlegt sich der Stahlkörper – also das, was in Berlin produziert werden soll – in etwa 13.000 tödliche Splitter. Noch dazu: Der Stückpreis beträgt circa 5.000 Euro. Bis 2027 soll die Produktion von 70.000 auf über eine Million Stück pro Jahr konzernweit steigen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Kriegswirtschaft sichert keine Arbeitsplätze, sondern ist eine komplett sinnlose Produktion ohne jeglichen Mehrwert für unseren Alltag. Sie dient nur den Reichen, weil die Waffen für ihre Machtinteressen eingesetzt werden. Rüstungsproduktion ist wirtschaftlich nicht nachhaltig, da sie immer Kriege und Krisen fordert, damit mehr produziert werden kann.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Anwohner und Rüstungsgegner protestierten, <a href="https://www.jungewelt.de/artikel/523387.waffenfabrik-in-berlin-mit-gez%C3%BCckter-waffe-gegen-kriegsgegner.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">direkte Aktionen wurden von der Polizei verhindert</a>. Warum wird der Standort so gut bewacht?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Weil die Militarisierung Deutschlands jetzt zu der neuen Staatsräson gehört – gemeinsam mit der Unterdrückung der Solidarität mit Palästina, die hierfür bereits als Testballon gedient hat. Diese Repressionen der freien Meinungsäußerung gehen Hand in Hand, nicht zuletzt, da Rheinmetall auch Waffen an Israel liefert und somit am Genozid beteiligt ist. Proteste gegen Aufrüstung und Deutschlands imperialistische Kriegsvorbereitungen sind nicht willkommen, da uns vorgegaukelt wird, die Entwicklungen seien »notwendig« für unsere »Sicherheit und Demokratie«. Die Produktionsstätte wird bewacht, da sie gemerkt haben, dass viele aus der Nachbarschaft eine Waffenfabrik im Kiez nicht einfach widerstandslos hinnehmen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Als Bündnis organisieren Sie Aktionstage vom 10. bis zum 12. Juli 2026 gegen den Start der Waffenproduktion bei Rheinmetall in Berlin-Wedding. Was ist geplant?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Ab Freitag, dem 10. Juli, wird ein kleines Camp mit Zirkuszelt und Infotischen auf der zentralen Wiese des Volksparks Humboldthain stehen. Dort haben wir ein vielfältiges Programm geplant mit Podien, Kultur, Essen, Ausstellungen usw. Es wird Kundgebungen und Demos unter anderem direkt am Werk und am Jobcenter am Leopoldplatz geben. Alle sind herzlich eingeladen, sich zu beteiligen oder selbst aktiv zu werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Alles steht auf Militarisierung und Kriegsvorbereitung. Was wollen Sie dem entgegensetzen?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir brauchen eine Massenbewegung gegen diese Entwicklungen, weil sie letztendlich uns allen schaden wird und einen großen Krieg riskiert. Viele protestieren bereits gegen die drastischen Kürzungen am Sozialstaat und gegen die neue Wehrpflicht. Diese und viele weitere Erscheinungen des Kapitalismus müssen wir eng zusammenknüpfen und die Kriegsvorbereitungen der BRD bekämpfen; und dabei international denken und uns gegen Kriege und Genozide einsetzen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir müssen rhetorisch entschieden gegen die Erzählungen des Staates vorgehen und sagen, dass Aufrüstung nicht unserer Sicherheit dient, sondern die Wahrscheinlichkeit steigert, dass Deutschland in den Krieg zieht. Wer diese Sondervermögen für die Militarisierung der Gesellschaft letztendlich zahlt, sind wir und die nächsten Generationen. Zusammen mit Gewerkschaften können wir diese Kriegsvorbereitungen lahmlegen.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lohnabhängige &#038; Gewerkschaften in die Offensive: Keine Waffenproduktion – gemeinsam gegen Krieg</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1813</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Jul 2026 13:51:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=1813</guid>

					<description><![CDATA[Aufruf zum Gewerkschaftsblock auf der Anti-Kriegs-Demonstration am 11. Juli 2026 um 14 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen Liebe Kolleg:innen, im Wedding stellt Rheinmetall derzeit seine Produktion um. Statt Autoteile sollen unsere Kolleg:innen dort demnächst Munition herstellen – 45 Kilogramm schwere Artilleriegeschosse. Um Arbeitsplätze zu erhalten, so erzählt man uns, muss auf Kriegsproduktion umgestellt werden. Dabei könnten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Aufruf zum Gewerkschaftsblock auf der Anti-Kriegs-Demonstration am 11. Juli 2026 um 14 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Liebe Kolleg:innen,</p>



<p class="wp-block-paragraph">im Wedding stellt Rheinmetall derzeit seine Produktion um. Statt Autoteile sollen unsere Kolleg:innen dort demnächst Munition herstellen – 45 Kilogramm schwere Artilleriegeschosse.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Um Arbeitsplätze zu erhalten, so erzählt man uns, muss auf Kriegsproduktion umgestellt werden. Dabei könnten wir genauso gut unsere Fähigkeiten und unsere Arbeitszeit einsetzen, um für die zivilen Bedürfnisse unserer Mitmenschen zu produzieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir sind alle von der Krise, den Kürzungen und drohender Arbeitslosigkeit betroffen. Kriegsindustrie und Rüstungsproduktion sind aber keine Lösung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In vielen Bereichen wird wie im Wedding vorgegangen. Erst wird Druck gemacht, mit Kürzungen &amp; Jobverlust gedroht, und dann wird Kriegsertüchtigung als einziger Ausweg durchgesetzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gleichzeitig werden aber zahlreiche Stellen gestrichen, gerade um die Kriegsvorbereitungen zu finanzieren: Familienzentren, Kitas, Schulen, Krankenhäuser, Wohnungsbau &#8211; die öffentliche Daseinsfürsorge wird zerstört.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Während Rheinmetall Unmengen an Profit einfährt, von dem wir als Gesellschaft ganz und gar nichts abbekommen, sterben weltweit unzählige Menschen an diesen Kriegen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Kriegswirtschaft verschlechtert unser Leben und spült Steuergelder in die Hände reicher Konzernchefs. Von den langfristigen Folgen eines Krieges, in den das zwangsläufig mündet, ganz zu schweigen. Im Kriegsfall wird unsere Nachbarschaft zur Zielscheibe.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An vielen Orten in Deutschland findet momentan eine Umstellung von ziviler Produktion auf Rüstung statt. Viele sind damit nicht einverstanden. Und manche haben den Mut, das laut zu sagen. So gibt es zum Beispiel in den Betrieben bei VW und Ford Widerstand gegen die Umstellung. „Aufrüstung und Kriegswirtschaft sind gegen die Interessen der Kolleginnen und Kollegen und unserer Familien und widersprechen unseren gewerkschaftlichen Zielen“, heißt es in einer Erklärung von IGM-Kolleg:innen bei VW, für die sie zahlreiche Unterschriften gesammelt haben. „Nein zur Kriegswirtschaft – Wir geben unsere Kinder nicht für Kriege!“ lautet wiederum der Titel eines Positionspapiers, dass Vertrauensleute bei den Ford-Werken in Köln auf der IG-Metall-Vollversammlung im Januar 2026 verabschiedet haben. Und auch im Bildungssektor und im gesundheitlichen und sozialen Arbeitsbereich formiert sich immer mehr Protest.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst uns als Lohnabhängige jetzt zusammenhalten, über&nbsp;Berufe&nbsp;und&nbsp;Ländergrenzen&nbsp;hinweg! Unsere Brüder und Schwestern in Frankreich und Italien haben zum&nbsp;Beispiel&nbsp;auch&nbsp;schon viel Erfahrung gesammelt, was wir dagegen tun können. Gemeinsam können wir die Umstellung auf Rüstungsproduktion verhindern ohne in Arbeitslosigkeit und Armut zu rutschen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Schließen wir uns den Aktionstagen vom 10. bis 12. Juli 2026 im Humboldthain an!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lasst uns zusammen Alternativen zum Krieg und der weiteren Militarisierung unserer Gesellschaft entwickeln. Gemeinsam, als Anwohner:innen, Kolleg:innen, Gewerkschafter:innen, Auszubildende, Schüler:innen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kommt mit uns zur Demonstration am 11.&nbsp;Juli&nbsp;2026 am Bahnhof Gesundbrunnen. Wir treffen uns um 14 Uhr an der Curry Baude Behmstraße Ecke Badstraße, um dann gemeinsam teilzunehmen. Bringt gern Transpis und Schilder mit!</strong></p>



<h3 class="wp-block-heading">Weitere Informationen</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Webseite: <a href="http://www.keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org">keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org</a></li>



<li>E-Mail: GegenRheinmetallAmHumboldthain@proton.me</li>



<li>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/berliner.buendnis.gegen.waffen">instagram.com/berliner.buendnis.gegen.waffen</a></li>
</ul>



<h3 class="wp-block-heading">Erstunterzeichner:innen:</h3>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kolleg:innen der AG Frieden in der GEW Berlin</li>



<li>Lukas Schmolzi, FU Berlin, ver.di-Vertrauensperson, 1. stellv. Vorsitzender des Personalrats Dahlem</li>



<li>Forum Gewerkschaftliche Linke</li>



<li>Hans Köbrich, IGM Mitglied, ehemals BMW</li>



<li>Namik Sarikaya, IGM VKL Volkswagen Baunatal</li>



<li>Suse Ludwig, IGM-Vetrauensfrau, Delegierte Siemens Energy Berlin</li>
</ul>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Demo gegen den Veteranentag am 21. Juni</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1683</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2026 11:08:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=1683</guid>

					<description><![CDATA[Kriegstüchtig mit Musik und Bratwurst? Egal, dass deutsche Soldat:innen abertausende Afghan:innen getötet haben für gar nichts – Frauen, Männer, Kinder – unter der Parole „Deutschlands Freiheit wird am Hindukush verteidigt“! ❌ Mithilfe eines familien- und volksfestartigen Charakters sollen seit letztem Jahr uns Soldatentum und Krieg schmackhaft gemacht werden. Denn: Waffen allein reichen nicht aus. Es [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Kriegstüchtig mit Musik und Bratwurst?</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Egal, dass deutsche Soldat:innen abertausende Afghan:innen getötet haben für gar nichts – Frauen, Männer, Kinder – unter der Parole „Deutschlands Freiheit wird am Hindukush verteidigt“!</p>



<p class="wp-block-paragraph">❌ Mithilfe eines familien- und volksfestartigen Charakters sollen seit letztem Jahr uns Soldatentum und Krieg schmackhaft gemacht werden. Denn: Waffen allein reichen nicht aus. Es braucht auch williges Kanonenfutter. Das größte Event findet am 21.6. am Reichstag in Berlin statt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Der Nationale Veteranentag steht 2026 unter dem Motto ‘Veterans, Family und Friends’. Damit wird der Blick nicht nur auf die Veteraninnen und Veteranen der Bundeswehr gerichtet, sondern auch auf ihre Familienangehörigen und Wegbegleiter,“ sagt die Bundeswehr dazu.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❌ Die Einführung der neuen Wehrpflicht verlief bisher holprig – die Einladungen, an denen junge Männer verpflichtet waren zu antworten, stießen auf breite Ablehnung. Ab 2027 soll dann mit Zwang gemustert werden, um vor allem Fußsoldat:innen für den Krieg im großen Stil zu rekrutieren.</p>



<p class="wp-block-paragraph">❌ Der neue Veteranentag soll nun Beitrag dazu leisten, den Eindruck zu erwecken Soldat:innen seien die Mitte der Gesellschaft und ein ehrenwerter Beruf für den es sich lohnen würde im Krieg schwer verwundet und höchst traumatisiert zu werden oder gar zu sterben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Würde es bei der Bundesregierung um Menschen und Demokratie gehen, würde sie den Sozialstaat auf- statt abbauen; statt Kürzungen in Sozialen und Bildung, Löhnen und Renten für ihre Kriegsvorbereitung und mehr Profite für die Reichen ‼️</p>



<p class="wp-block-paragraph">❌ Aufrüstung dient nämlich nicht unserer Sicherheit und Demokratie, sondern erhöht das Risiko, dass Krieg ausbricht ‼️</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Dabei sehen wir bereits den autoritären Umbau eines Staates, der sich jetzt schon auf Krieg vorbereitet und dafür auf die Unterdrückung der Proteste dagegen setzt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">👉 Der neue Veteranentag soll mit Musik und Imbissbuden mehr Akzeptanz für diese Entwicklung schaffen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">🔥 Aber wir kämpfen dagegen! 🔥</p>



<p class="wp-block-paragraph">– denn die Bundeswehr dient nicht unserer Gesellschaft oder Sicherheit, sondern ausschließlich die Interessen der deutschen Wirtschaft und die Reichen! 💀</p>



<p class="wp-block-paragraph">🔥 Wir sind auch bei der Gegendemo am Bebelplatz dabei! 🔥</p>



<p class="wp-block-paragraph">Gemeinsam gegen Krieg! 🩷✊🕊</p>



<h4 class="wp-block-heading">Demo gegen den Veteranentag. 21.06.2026. 14 Uhr. Bebelplatz.</h4>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Keine Waffenproduktion in Berlin!</title>
		<link>https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/1663</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nowar]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jun 2026 08:42:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/?p=1663</guid>

					<description><![CDATA[Proteste gegen Rheinmetall im Wedding „Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.“– Antonio Gramsci 1930 Erstmals seit 1945 sollen in Berlin wieder Waffen produziert werden. Der Autozulieferer Pierburg GmbH, seit 1986 Tochterunternehmen des Rüstungskonzerns Rheinmetall, soll ab dem Sommer 2026 in der Scheringstraße in [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h2 class="wp-block-heading">Proteste gegen Rheinmetall im Wedding</h2>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph"><em>„Die alte Welt liegt im Sterben, die neue ist noch nicht geboren: Es ist die Zeit der Monster.“</em><br><em>– Antonio Gramsci 1930</em></p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph">Erstmals seit 1945 sollen in Berlin wieder Waffen produziert werden. Der Autozulieferer Pierburg GmbH, seit 1986 Tochterunternehmen des Rüstungskonzerns Rheinmetall, soll ab dem Sommer 2026 in der Scheringstraße in Berlin-Wedding Komponenten der Artilleriemunition für ein Rheinmetall-Werk in Niedersachsen herstellen – „um die Arbeitsplätze zu sichern“. Bereits im Juli 2025 wurde der Standort zu „Rheinmetall Waffe Munition GmbH“ umbenannt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Die Umstellung unseres Werks auf die Produktion von Rüstungsgütern ist ein in die Zukunft gerichtetes positives Zeichen. Die Transformation läuft bei uns anders als gedacht, ist aber alternativlos“, sagte Bernd Benninghaus, Betriebsratsvorsitzender der Fabrik, in einem von der IG-Metall Berlin veröffentlichten Interview.<a href="#_bookmark3"><sup>1</sup></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Seit 30 Jahren rüstet Deutschland auf und versucht, auch die Bevölkerung von der Notwendigkeit hierzu zu überzeugen. Nun scheint die Zeit gekommen zu sein: Der Stolz und die größte Branche der Nation, die Autoindustrie, hat den Anschluss bei Elektrofahrzeugen verpasst und wurde von chinesischen Herstellern auf dem Weltmarkt überholt. Auf die jetzige Krise des Kapitalismus und die Stagnation der deutschen Wirtschaft antwortet die Bundesregierung mit dem Aufbau der Kriegsindustrie und will die Bundeswehr mithilfe der Milliarden Sondervermögen zur größten Armee Europas hebeln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„Es hebt die Stimmung enorm, dass Rheinmetall massiv in die Infrastruktur investiert. […] Mit dem neuen Maschinenpark kommen auch Investitionen in den Standort und das ist für die Zukunft extrem wichtig. Das spüren die Kolleginnen und Kollegen,“ erzählt auch der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende Martin Wolfgang Hoffmann in demselben Interview. Die beiden räumen aber ein, dass nicht alle Mitarbeitenden zufrieden mit der Entwicklung sind.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Gegen die Aufrüstung</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Das „Berliner Bündnis gegen Waffenproduktion“ sieht Aufrüstung nicht als alternativlos. Kriegswirtschaft ist weder ökonomisch nachhaltig noch moralisch vertretbar. Im April 2025, gleich nach der Bekanntgabe des Umbaus, haben sich etwa 30 verschiedene linke Organisationen, Parteien, Gewerkschafter:innen sowie Einzelpersonen zu einem neuen Bündnis zusammengetan, um gegen die neue Militarisierung anhand dieses Beispiels aus der unmittelbaren Nachbarschaft zu kämpfen. Bereits am 10. Mai hat das Bündnis die erste Demonstration mit ca. 1.500 Teilnehmenden organisiert, die unter anderem an dem Werk vorbeilief, um zeitnah ein klares Zeichen zu setzen. Eine weitere folgte am 12. Oktober durch den Stadtteil mit etwa 3.000 Demonstrierenden, um die Nachbarschaft auf das Thema aufmerksam zu machen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bündnis hält Arbeitsplätze in der Rüstungsindustrie nicht für zukunftsweisend, ganz im Gegenteil – setzt diese „Arbeitsplatzsicherheit“ doch einen ständigen Kriegs- und Konfliktzustand voraus. Wenn nun, wie angekündigt, in Berlin Wirtschaftsförderung in den Aufbau eines „Defense-Technology-Ökosystems“<a href="#_bookmark4"><sup>2</sup></a> reingepumpt wird, fehlt diese in anderen, tatsächlich zukunftsweisenden Bereichen, in denen neue Arbeitsplätze entstehen könnten. Auch die Arbeitsplätze im Wedding könnten durch Investitionen in klima- und sozialverträgliche Produktion gesichert werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Wedding ist historisch ein Stadtteil der ökonomisch benachteiligten Arbeiter:innenschaft, die – wie ganz Berlin – unter den explodierenden Mieten, erhöhten Lebenshaltungskosten und Unterfinanzierung der öffentlichen Infrastruktur sowie der sozialen Bereiche leidet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Geld ist in dieser Gesellschaft aber da – reichlich. Mit dem Slogan „Geld für den Kiez statt Waffen für den Krieg“ stellt das Bündnis einen deutlichen Zusammenhang zwischen den massiven Kürzungen der schwarz-roten Koalition in den Bereichen Soziales, Gesundheit, Bildung, Kultur, Mobilität und Klimawandel einerseits und der „Whatever it takes“-Rüstungsobsession andererseits her.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch die Arbeiter:innen des Pierburg-Werks hatten die innovative Idee gehabt, dort Wärmepumpen – gegen die Klimakrise – zu produzieren. Aber im Kapitalismus werden die Mitarbeiter:innen nicht danach gefragt, was produziert wird. Die Konzernführung setzt lieber auf Kriegsindustrie. Ein Finanzbericht des Unternehmens zitiert den Vorstandsvorsitzenden Armin Papperger: „Rheinmetall ist erfolgreich auf seinem Weg, ein globaler Rüstungschampion zu werden. Mittlerweile sind wir auch für US-Unternehmen ein ernstzunehmender Partner. Unsere Auftragsbücher sind voll und werden sich in Zukunft weiter füllen.“<a href="#_bookmark5"><sup>3</sup></a></p>



<p class="wp-block-paragraph">Die enormen Investitionen in die Rüstungsindustrie und die lukrativen Angebote für junge Menschen, sich „freiwillig“ für den Wehrdienst bereit zu erklären, können auf den ersten Blick alternativlos erscheinen. Die Geschichte hat aber gezeigt, dass mehr Aufrüstung und Soldat:innen nicht zu Frieden durch Abschreckung führen, sondern zu mehr Unsicherheit, Überwachung und Unterdrückung – sowie letztendlich zu Krieg und Sterben. Je mehr aufgerüstet wird, desto mehr steigt der Druck, von diesen Waffen Gebrauch zu machen. Daher müssen wir jetzt gemeinsam und entschlossen gegen diese Entwicklung kämpfen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Zeit ist jetzt!</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Die Zivilgesellschaft muss sich stärker zusammentun für eine große und schlagkräftige Antikriegsbewegung: für Investitionen für die Menschen statt Profite für wenige im zunehmend eskalierenden Kampf der imperialistischen Kräfte. Dazu möchte das Bündnis sowohl die Nachbarschaft im Wedding als auch die Arbeiter:innen des Werks mitnehmen und mit ihnen zusammenarbeiten, um gemeinsam Alternativen gegen Aufrüstung und Kriegstüchtigkeit zu finden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Neben Demonstrationen organisiert das Bündnis an jedem ersten Samstag im Monat ein „Nachbarschaftscafé gegen Krieg“, um Räume für weitere Organisierung der Nachbar:innen zu schaffen. Die enorme Militarisierung samt Einführung der Wehrpflicht, die mit massiven Kürzungen in allen anderen Bereichen einhergeht, betrifft uns alle auf unterschiedliche Art. Es ist wichtig, allen zuzuhören und alle mitzunehmen. Auch in dem Bündnis lernen alle mit- und voneinander, auch generationenübergreifend: Es werden sowohl Transparente und Stelltafeln als auch Social-Media-Posts produziert. Die Breite des Bündnisses spiegelt sich in den Aktionsformen wider: von Infoständen, Demos, Flashmobs bis hin zu Haustürgesprächen in der Nachbarschaft.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das Bündnis versteht sich jedoch nicht als eine Kiezinitiative gegen eine einzelne Fabrik, sondern als Teil einer neuen antimilitaristischen Bewegung, die internationalistisch, generationen- und themenübergreifend ist. Im Bündnis gelingt der Schulterschluss zwischen Teilen der traditionellen Friedensbewegung und jungen sowie migrantischen Menschen, die sich aus verschiedenen Kämpfen zusammengetan haben. Da in unserem kapitalistischen System Rheinmetall und andere Rüstungskonzerne mit Kriegen und Genoziden Milliardenumsätze erzielen, gehören die verschiedenen internationalen Kämpfe zusammen. Palästina-Solidarität, Antifaschismus und Protest gegen die Kürzungen waren von Anfang an ebenso feste Bestandteile des Themenrepertoires des Bündnisses wie der Kampf gegen die Wehrpflicht und den neu eingeführten „Veteranentag“ der Bundeswehr.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Lage ist ernst und die Zeit für einen breiten Widerstand ist jetzt: Vom 10. bis 12. Juli ruft das Bündnis bundesweit zu Aktionstagen gegen Rheinmetall im Wedding auf. An dem Freitag wird im Humboldthain ein Zirkuszelt Anlauf- und Ausgangspunkt für verschiedene Aktionen, Austausch und Programm sein. Für Samstag, 11. Juli, wird bundesweit zu einer Großdemonstration durch den Kiez mobilisiert.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wir alle müssen einander unter die Arme greifen und nicht nur ein Werk, sondern das ganze System bekämpfen, das verschiedene Monster hervorbringt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org/">keinewaffenproduktionberlin.noblogs.org</a> <a href="https://www.instagram.com/berliner.buendnis.gegen.waffen">www.instagram.com/berliner.buendnis.gegen.waffen</a></p>



<h2 class="wp-block-heading">Anmerkungen</h2>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="#_bookmark0"><sup>1</sup></a> <a id="_bookmark3"></a>Fünf Minuten für die Berliner Industrie, Aus Pierburg GmbH wird die Rheinmetall Waffen Munitions GmbH, <a id="_bookmark4"></a><a href="https://www.igmetall-berlin.de/aktuelles/meldung/aus-pierburg-gmbh-wird-die-rheinmetall-waffen-munitions-gmbh">IG-Metall Berlin</a>, 6.6.2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="#_bookmark1"><sup>2</sup></a> Kai Wegner und Franziska Giffey, <a href="https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/2025/pressemitteilung.1622123.php">Pressemitteilung</a> der <a id="_bookmark5"></a>Stadt Berlin am 2.12.2025.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="#_bookmark2"><sup>3</sup></a>&nbsp;&nbsp; Halbjahresfinanzbericht, <a href="https://www.rheinmetall.com/de/media/news-watch/news/2025/08/2025-08-07-rheinmetall-pressemitteilung-halbjahresfinanzbericht-h1">Rheinmetall.com</a>.</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Aus: IMI-Ausdruck 125, Juni 2026, <a href="https://www.imi-online.de" data-type="link" data-id="www.imi-online.de" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.imi-online.de</a></em></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
